Podolski zu gut für den 1. FC Köln (28.09.)

Quelle: Flickr/Tomas Caspers
Dank Lukas Podolski haben die Kölner nun das zweite Mal in Folge gewonnen. Das neue Tor schien unglaublich einfach zu sein, doch dies war es definitiv nicht. Es ist sehr anspruchsvoll in dem Strafraum so eine Ruhe zu bewahren. Dieses Tor war jedoch typisch für Podolski. Der Ball in Schussweite vor dem linken Fuß, ein kurzer Blick in die Mitte und Podolski nutzt in der 64. Minute die Lücke in der kurzen Ecke.
Hoffenheims Keeper rechnete mit einem Querpass und das ist ihm nicht ein mal an zu lasten. Schließlich fiel ja auch so das erste Tor durch Mato Jajalo in der 20. Spielminute. Es ist diese Art von Toren, mit denen von Podolski zu rechnen ist. Trainer Stale Solbakken lobte Podolski in den höchsten Tönen nach dem dritten Saisonsieg , der den Sprung auf Platz zehn in der Tabelle bedeutet in den höchsten Tönen; „Er ist unser bester Spieler, das weiß jeder. Vielleicht ist er sogar der beste Spieler der Bundesliga.“ Dieses Lob kommt überraschend nachdem Solbakken Podolski schon vor der Saison als Kapitän absetzte und somit hauptverantwortlich war für den schlechten Saisonstart der Kölner.
Bei der Nationalelf verfügt Podolski auf eine enorme Anpassungsfähigkeit. Bei der WM 2006 spielte er als zweiter Stürmer neben Miroslav Klose. Bei der folgenden EM zwei Jahre später besetzte er das linke Mittelfeld als Löw Mario Gomez und Klose das Vertrauen schenkte. 2009 rutschte Podolski wegen Özil auf die linke Position in der offensiven deutschen Dreierkette.
Wenn Podolski sein Tempo beibehält schafft er es mit 30 Jahren Matthäus als Rekordnationalspieler mit 150 Einsätzen ab zu lösen.